Microsoft Surface Pro 3 vorgestellt – Verbessertes Windows Tablet gefällt

microsoft-surface-pro-3-vorgestellt-verbessertes-windows-tablet-gefaelltMicrosoft versucht seit der Veröffentlichung von Windows 8 ein hochwertiges Tablet auf den Markt zu bringen, welches mit dem iPad konkurrieren kann, ein Tablet-Notebook-Hybrid, auf dem sich arbeiten lässt, das aber genausogut für Multimedia-Anwendungen geeignet ist. Nach dem Surface Pro und dem Surface Pro 2, das nur Detailverbesserungen brachte, stellte Microsoft nun eine neue Version vor, die deutlich stärker überarbeitet worden ist.

Verbesserter Hardware

Das im August erscheinende Surface Pro 3 ist dünner und leichter als der Vorgänger, obwohl es ein vergrößertes 12 Zoll Display besitzt; in dem nur 9,1 Millimeter flachen und mit 800 Gramm überraschend leichtem Gerät finden sich ein Displayport, ein USB 3.0 Anschluss, sowie ein microSD Slot, mit dem sich der interne Speicher um bis zu 32 GB vergrößern lässt.

Besonders positiv überraschen konnte das helle, kontrastreiche Display, das mit einer Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln knackscharf ist und dank seiner Größe auf für professionelle Arbeiten wie Office, Bearbeitung von Fotos und Videos oder das Programmieren geeignet ist. Der Touchscreen reagiert dabei unheimlich schnell auf Eingaben, im Betrieb tauchen, auch dank Windows 8.1, kaum Verzögerungen auf. Die Hardware hängt von der Ausstattung ab, reicht jedoch von den neuen Intel i3 Modellen über die i5 Modelle und verschieden große, sehr schnelle SSDs.

Professionelles Zubehör

Neben der eigentlichen Hardware entscheidet beim Microsoft Tablet auch das Zubehör darüber, wie gut sich damit arbeiten lässt. Das Type Cover mit seiner flachen Tastatur ist eines der wichtigsten Accessoires, um mit dem Tablet arbeiten zu können.  Bis auf die Größe fällt hier zunächst keine Veränderung auf, jedoch war das Type Cover schon beim ersten und zweiten Versuch unheimlich gut verarbeitet und kaum verbesserungswürdig. Weiterhin ist der Ständer des Surface Pro 3 nun nicht mehr nur in zwei Positionen zu bringen, sondern lässt sich stufenlos verstellen; auch der Stift, dessen Strichstärke sich nach dem Druck des Anwenders richtet, der einen Knopf für das Öffnen von OneNote hat und der unglaublich präzise und schnell reagiert, ist für viele Arbeiten unerlässlich.

Das verbesserte Microsoft Surface Pro 3 macht einen guten Eindruck und könnte zum richtigen Preis durchaus eine Konkurrenz zum iPad darstellen und dem Anspruch von Microsoft gerecht werden, einen bussinestauglichen Notebook-Tablet-Hybrid für professionelle Anwender auf den Markt zu bringen. Je nach Ausrüstung reicht die Preisspanne von 799€ bis 1949€, wobei man noch Kosten für das Type Cover hinzurechnen muss.

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