HTC plant Umstrukturierung – Nexus 10 und billigere Smartphones als Heilmittel

HTC plant Umstrukturierung - Nexus 10 und billigere Smartphones als HeilmittelLetztes Jahr verkündete HTC eine Änderung der eigenen Ausrichtung, die man 2013 konsequent umgesetzt hat: man wolle wenige, sehr hochwertige Produkte schaffen, ähnlich wie es zum Beispiel Apple tut, und günstige Geräte oder Massenware außen vor lassen. Gebracht hat es den Nutzern ein sehr innovatives und gutes Gerät, das HTC One, für den taiwanischen Hersteller ist die Kriese jedoch längst nicht überstanden, die Neupositionierung am Mark scheint nicht den gewünschten Erfolg gebracht zu haben. 2014 will man zurückrudern, einerseits mit einem Prestige-trächtigen Auftrag für Google, andererseits mit günstigen, massentauglichen Geräten.

Wer die Nexus Geräte fertigt, wird bekannt

Aus Zuliefererkreisen und anderen Quellen, die seit langer Zeit davon sprechen, erhärtet sich nun das Gerücht, dass HTC eine neue Version des beliebten Nexus 10 Tablets herstellen wird. Die günstigen Geräte aus dem Hause Google verkaufen sich sehr gut, erzielen gute Testresultate und sind unter Branchenkennern beliebt; die Hersteller, die diese Geräte fertigen, erhalten zwar selten das große Geld, streichen jedoch Ruhm für ihre Arbeit ein, denn die Margen sind niedrig, doch die Verkaufszahlen und der Markenwert eines solchen Auftrags hoch.  HTC könnte hiermit zu größerer Bekanntheit kommen, obwohl abzuwarten ist, wie das neue Nexus 10 am Ende abschneidet, denn das einzige HTC Tablet, das Flyer, war ein solides, aber nicht herausragendes und erfolgloses Gerät.

Billige Geräte für den Massenmarkt

Um langfristig wieder schwarze Zahlen zu schreiben, muss mehr her als der Auftrag für die Entwicklung des neuen Nexus Gerätes: man will konsequent auf günstigere Geräte für den Massenmarkt setzen, der sehr viel größeres Potential birgt, als der für High-End Modelle. Samsung demonstriert seit Jahren, dass ein Hersteller sowohl das Massen- als auch das High-End Segment befriedigen kann, doch einerseits bleiben Innovationen dabei teilweise auf der Strecke und andererseits wird die Umstellung bei HTC wohl zu Ungunsten eines One Nachfolgers vonstatten gehen.

„Unser Problem im vergangenen Jahr war, dass wir uns nur auf das Flaggschiff konzentriert haben. Wir haben einen großen Teil des Mittelklasse-Marktes verpass.“, sagte ein HTC Sprecher, denn zur Zeit gibt es außer den beiden mittelmäßigen Geräten HTC Desire 300 und 500 nichts, was diesen Bereich angemessen bedient. In Zukunft wolle man insbesondere im Segment zwischen 150 und 300 Dollar Fuß fassen, aber trotz alledem im Jahrestakt ein neues Topmodell auf den Markt bringen. Wir sind gespannt, ob es klappt, ob HTC 2014 endlich wieder zu dem Hersteller wird, der es einmal gewesen ist, oder ob den Taiwanern endgültig die Kraft ausgeht,

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