Dropbox Event – Neue Nutzerzahlen und erweiterte Funktionen für Business Anwendung

Dropbox Event - Neue Nutzerzahlen und erweiterte Funktionen für Business AnwendungDropbox ist einer der bekanntesten und wichtigsten Cloud Dienste der Welt: der Online Speicher stellt einem bis zu 2 GB kostenlos zur Verfügung, auf die man auf allen Plattformen und via Internet zugreifen kann, um Daten jederzeit abrufbereit zu halten. Trotz der berechtigten Kritik einiger User was die Sicherheit angeht (DropBox ist unverschlüsselt und kann lediglich über Drittanbieter wie Boxcrypt verbessert werden) und auch der Tatsache, dass es andere Anbieter gibt, die einem mehr Speicher für lau anbieten (etwa Microsoft SkyDrive oder Google Drive), kann sich das junge Unternehmen behaupten, insbesondere im Business Bereich. Auf der gestrigen Keynote hat man einige Neuigkeiten vorgestellt, die den Komfort weiter verstärken könnten.

Beeindruckende Nutzerzahlen

Vor der Bekanntgabe der großen Neuerung standen jedoch trockene Fakten im Vordergrund der Veranstaltung in der Firmenzentrale in San Francisco: so wird der Cloud Speicher derzeit von 200 Millionen Menschen weltweit genutzt, zu denen zusätzlich 4 Millionen Unternehmen und Business Kunden hinzukommen. Das sind nicht nur ohnehin beeindruckende Zahlen, sie zeigen auch, dass der Markt in der Lage ist, zu wachsen.

Die Gründe, weswegen Dropbox so schnell wächst, dürften vielfältig sein. Einerseits war man einer der ersten Anbieter am Markt, andererseits lässt sich die Software nicht nur sehr einfach, sondern auch auf nahezu jeder Plattform, im Zweifelsfall über das Webinterface, nutzen. Darüber hinaus hat man seit einiger Zeit Kooperation mit mehreren großen Firmen durchgeführt, darunter HTC, die Käufern des HTC One einen kostenlosen Zusatzspeicher von 25 GB boten; zudem ist es bei Dropbox so, dass man mehr kostenlosen Speicherplatz erhält, wenn man neue Nutzer wirbt, sodass man automatisch dazu angeregt wird, den Dienst publik zu machen.

In Zukunft nur noch ein Log-In für Business und Privat

Die große Neuerung die man angesprochen hat ist es, dass Nutzer zukünftig den Business- und den Privatbereich gemeinsam aufrufen können, ohne dass sie sich vorher ab- und wieder anmelden müssen. Ein Mitarbeiter der Firma ABC, der auch noch ein privates Dropbox Konto besitzt, kann nun also beide über einen Benutzernamen und ein Passwort aufrufen. Die Kontrolle darüber, ob man den Business und den Privatzugang zusammenlegen will, hat der Administrator eines Business Accounts, doch da man die Verzeichnisse strikt voneinander trennt, spricht kaum etwas dagegen.

Darüber hinaus gibt es in diesem Zusammenhang noch folgende Neuerungen, die ebenfalls auf eine Verbesserung der Nutzung abzielen:

  • Intelligente Auswahl: der Dropbox Client erkennt selbstständig, in welche Cloud eine Datei gehört. Lädt man etwa direkt aus der Kameraanwendung heraus ein Foto hoch, so wird dieses automatisch in die private Cloud gesendet, ohne dass es innerhalb der Business Cloud sichtbar wäre.
  • Audit-Logs: Die Dateizugriffe auf die Business Cloud lassen sich über Protokolle genaustens von den Administratoren analysieren
  • Remote Wipe: Daten oder Ordner bzw. ganze Zugänge eines Nutzers können aus der Ferne durch den Administrator gelöscht werden, wenn etwa durch den Verlust eines Dienstgerätes ein potentielles Sicherheitsrisiko entsteht oder ein Mitarbeiter eine andere Stelle angenommen hat
  • Account Transfer: Man kann die Daten eines Nutzers ohne große Probleme auf einen anderen Account übertragen

Insgesamt hat Dropbox damit eine Funktion nachgeliefert, die sich viele Kunden seit langem wünschen und die ein zusätzliches Argument für die Nutzung zu Hause und auf der Arbeit sein dürfte. Mit den Audit-Logs, dem Remote Wipe und dem Account Transfer wird der Anbieter für Unternehmen zudem noch attraktiver. Wir sind gespannt, ob man bei anderen Cloud Anbietern auf das Update von Dropbox reagieren wird.

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