Google Tracking ab sofort vom Online Shop bis in den Laden – Werbeanbieter sollen die Auswirkungen von Online Werbung auf die reale Welt sehen können

google-tracking-ab-sofort-vom-online-shop-bis-in-den-laden-werbeanbieter-sollen-die-auswirkungen-von-online-werbung-auf-die-reale-welt-sehen-koennen,JPGEs ist der Traum für die Betreiber von Online Shops, Geschäften und Werbeagenturen: wissen, wann der Kunde was kauft und die Auswirkungen von Marketing direkt begutachten können, dies interessiert auch Google, den mit Adwords und ihrer Suchmaschine beherrschen sie einen großen Teil der Online Anzeigen und Online Werbung im Allgemeinen. Das Unternehmen arbeitet seit Jahren daran, den Kunden transparenter zu machen und so noch gewaltigere Umsätze aus dem Geschäft mit den Kundendaten zu ziehen. Eine neue Methode, die sich derzeit im Testlauf befindet, könnte den gläsernen Kunden Wirklichkeit werden lassen: Werbekunden sollen künftig sehen können, wie viele der Kunden, die sich etwas auf Google ansehen, in den Laden gehen und das jeweilige Produkt tatsächlich ergeben. Somit kommt Tracking durch Websites in der realen Welt an.

Tracking durch Smartphones und Co.

Das grundsätzliche Konzept klingt dabei einfach: mobile Geräte (die vor allem mit Android OS bestückt sind, welches ebenfalls zu Google gehört) senden der Firma die Standortdaten der Kunden, die man mit den Suchergebnissen und anderen Datensätzen verknüpfen, sie auswerten und die relevanten Daten so an die Werbekunden schicken kann.  Zu den Gerüchten wollte man sich bislang noch nicht äußern, allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass man die Umsetzung flächendeckend plant; der bisherige Betatest greift lediglich auf Daten aus der mobilen Suche zu, was jedoch nicht der Tatsache geschuldet sein dürfte, dass es bei der Verknüpfung mit der Desktop Suchmaschine Umsetzungsprobleme gibt.

Der gläserne Kunde kommt, die Frage ist wann

Laut Experten sei es für Google noch ein weiter Weg, bis man tatsächlich alles messen könne, doch er wird in kurzer Zeit geebnet und Google hat neben Android und Adwords weitere Dienste, die sich in diesem Zusammenhang als nützlich erweisen könnten, etwa Google Wallet, worüber Google genau weiß, welche Produkte ein Nutzer per NFC gekauft hat. Das Ziel ist es, am Ende beweisen zu können, das eine Suche nach einer bestimmten Marke ABC dazu führt, dass der Kunde in den Laden rennt und sich Modell XYZ der Marke ABC zulegt. Damit könnte die mobiles Marketing die reale Welt zukünftig in ungeahnter Weise beeinflussen und revolutioniert werden.

Ein Schritt, der auf dem AdWords Blog erklärt wird, war die Einführung der Estimated Total Conversions, durch die Werbetreibende angezeigt bekommen, auf welchen Geräten wann welches Keyword gesucht wurde, was dazu führt, dass man die Intention der Nutzer zumindest erahnen kann und auch gezielter Werbung für bestimmte Gerätegruppen oder Plattformen zulässt. Zukünftig will man das bestehende Angebot um Shopbesuche, die sich wie beschrieben erfassen lassen, Telefonate und die Verknüpfung mit anderen Suchmaschinenbetreibern und Werbeanbietern erweitern.

Die neuen Ideen, die Google hat, sind so schockierend, wie wenig überraschend, denn das man den gläsernen Kunden in der Industrie schon lange Zeit in seiner Gewalt haben möchte, ist kein Geheimnis. Beunruhigender ist, dass Google einerseits in so kurzer Zeit solche Fortschritte macht und dass man dem Unternehmen andererseits keinen Riegel vorschiebt und die Kunden im Unklaren über das Ausmaß der „Spionage“ lässt.

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