Android 4.4 KitKat Leak – Betaversion bestätigt Miracast Support, neue Kamera Anwendung und mehr

android-4-4-kitkat-leak-betaversion-bestatigt-miracast-support-neue-kamera-anwendung-und-mehrUrsprünglich sollte Android 4.4 den Versionsnamen KeyLimePie tragen, doch nach einer Kooperation mit dem Lebensmittelhersteller Nestle wurde die neue Version offiziell in KitKat umbenannt, obwohl es sie aktuell noch gar nicht gibt, zumindest nicht für die breite Masse. Es ist logisch, dass bei einem baldigen Erscheinen intern bereits mit der neuen Android Version gearbeitet wird, zudem mit dem Nexus 5 auch ein Gerät in den Startlöchern steht, welches mit dem Update auf den Markt kommen soll. Zu unserer Freunde scheinen es einige Mitarbeiter mit der Geheimhaltungspflicht jedoch nicht ganz so ernst zu nehmen und erlaubten der Website Gadgethelpline Screenshots von einem Nexus 4 mit Android KitKat zu machen. Diese geben Aufschluss darüber, was die Version 4.4 so alles kann.

Zahlreiche Neuerungen bereits implementiert

Wie valide die Informationen sind, kann man indes nicht hundertprozentig sagen, da es sich um eine sehr frühe Version handelt und in den Systemeinstellungen sogar noch KeyLimePie als Codename zu sehen ist (siehe Screenshot im Artikelbild).  Aus den Optionen von Android 4.4 lassen sich einige Dinge bereits ableiten:

  • Payments (dieser Punkt deutet daraufhin, dass man mit KitKat, sofern die Hardware es entsprechend unterstützt, stärkeren Wert auf die Bezahlung über NFC legen wird, denn insbesondere in den USA setzt sich die Technologie immer stärker durch)
  • Printing (mit KitKat wird man auch in der Lage sein, Dateien via NFC direkt vom Smartphone aus zu drucken)
  • Wireless Display (offenbar wird man seine Android 4.4 Geräte über den Miracast Standard drahtlos mit Displays verbinden können. Miracast soll den verschiedenen Displayanschlüssen und der Notwendigkeit zusätzlicher Kabel den Garaus machen und schlägt sich in der Praxis bereits gut)
  • Manage mobile plan (entweder handelt es sich hierbei nur um eine Funktion für bestimmte Provider oder sie wird ebenfalls flächendeckend mit Android 4.4 zur Verfügung gestellt. Hinter diesem Menüpunkt scheinen sich tiefergehende Statistiken zur Datennutzung des eigenen Gerätes zu verstecken)

Gewaltige Veränderungen durchlebt weiterhin die Kamera Anwendung bzw. die direkten Möglichkeiten zur Bearbeitung von und zur Interaktion mit den eigenen Fotos. In Zusammenhang zum neuen NFC-Feature steht die Möglichkeit, Schnappschüsse im PDF Format zu exportieren oder diese direkt über einen Netzwerkdrucker auszugeben; die Größe und Qualität des Drucks lässt sich dabei ebenfalls einstellen. Außerdem kann man eine Vielzahl von neuen Filtern auf die Fotos anwenden und die Änderungen, die sich dadurch ergeben auch direkt nachvollziehen.

Indes ist jedoch nicht bekannt, wie es sich mit dem Design von Android 4.4 verhält, wir gehen derzeit jedoch davon aus, dass keine allzu großen Veränderungen auf uns zukommen werden und diese für den großen Sprung auf Android 5 vorbehalten sind. Zum Schluss geht aus den Gadgethelpline Leaks noch hervor, dass die Anwendungen Google Drive (ein Cloud Speicher), Google Keep (eine einfache Notizfunktion, vergleichbar mit Evernote) und Quickoffice (eine von Google übernommene, vollwertige Office Suite) in Zukunft vorinstalliert sein werden.

Obwohl KitKat sicherlich noch mehr zu bieten haben wird, als die nun bekannten Neuerungen und obwohl nichts von dem, was man uns präsentiert hat, vollkommen final oder offiziell ist, machen die Screenshots Lust auf mehr. Android 4.4 scheint wenig an der Grundstruktur des Systems zu verändern, setzt jedoch darauf, viele Dienste, die vorher von den Hardwareherstellern oder Nutzern eingerichtet werden mussten, nun zentral über das Betriebssystem zu steuern und wird so noch leistungsfähiger.

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