Apple iWatch in Gefahr – Probleme mit derzeitigen Entwicklern führen zu Personalnot

apple-iwatch-in-gefahr-probleme-mit-derzeitigen-entwicklern-fuhren-zu-personalnotWearables sind nach Tablets und Smartphones der neue große Trend, egal ob sich dabei um (eher unpraktische) Datenbrillen wie Google Glass oder um digitale Uhren, Smartwatch genannt, handelt. Die bekannten Modelle können wenig überzeugen und die großen Hersteller Google, Microsoft und Apple (groß deshalb, weil sie jeweils eines der drei führenden mobilen Betriebssysteme geschaffen haben) wollen den Versuch wagen, überzeugende Modelle auf den Markt zu bringen. Insbesondere Apple CEO Tim Cook hat in der Vergangenheit immer wieder betont, wie wahrscheinlich eine iWatch ist und dass er vollauf begeistert von dieser technologischen Errungenschaft sei. Obwohl es keine Berichte dazu gibt, wie weit die hochkarätige Konkurrenz ist, scheint Apple mit Problemen zu kämpfen und ein Release in diesem Jahr könnte unmöglich werden.

Die für gewöhnlich gut unterrichtete Financial Times berichtet, dass das Designer Team der Firma aus Cupertino die Anforderungen nicht erfüllen kann; anders als bei einem Notebook, Smartphone oder Tablet PC ergeben sich bei einer Smartwatch offensichtlich Probleme und Fragen, auf die man keine zufriedenstellende Antwort findet. Es soll sogar soweit sein, dass Tim Cook ernsthaft in Erwägung zieht das, vermutlich bislang schon sehr teure, Projekt zu beenden.  Eine neue Welle der Mitarbeiterakquise deutet nun an, dass man zu wenig Leute hat und das Releasedatum sich deshalb verschiebt, zumal auch (für viele attraktivere) Firmen wie Google und Samsung nach Personal mit viel Know-How suchen und entsprechend motivierende Vergütungen anbieten. Wie schlimm es um das Personal für die iWatch Entwicklung steht, zeigt ein Beispiel: nachdem ein Mitarbeiter die Firma kürzlich verlassen wollte, bot man ihm eine saftige Gehaltserhöhung an, damit er bleibt, denn in diesem Projekt ist derzeit kein Mitarbeiter entbehrlich.

Derzeit deuten auch zahlreiche Patentanträge auf eine Smartwatch aus dem Hause Apple hin, etwa ein bestätigter Antrag für einen biegsamen Akku, der laut Antrag für „tragbare Geräte jenseits des rechteckigen Formfaktors“ konzipiert sei. Da eine elektronische Uhr als Wearable immer noch das Design einer normalen Uhr besitzt, muss man sie an einem Armband um das Handgelenk tragen können, weswegen biegbare Elektronik wohl zu einem der größten Probleme im Fertigungsprozess werden dürfte.

Apple schafft es definitiv, eine iWatch auf den Markt zu bringen, die wie das iPhone oder das iPad für eine Menge Aufsehen sorgt, doch den Eindruck, dass man sich zu viel in zu kurzer Zeit vorgenommen hat, kann man angesichts der Personaldebatte kaum von der Hand weisen. Es wäre schön, endlich marktreife Wearables zu sehen, die moderne Technologie noch stärker mit unserem täglichen Leben verknüpfen, aber Apple wird bis auf ein neues iPhone und ein iPad dieses Jahr wohl nichts mehr in der Richtung anbieten können.

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