Facebook verifiziert ab sofort Seiten von Prominenten und Firmen

Facebook verifiziert ab sofort Seiten von Prominenten und FirmenFacebook ist das beliebteste soziale Netzwerk und so verwundert es wenig, wie viele Prominente, Politiker und bekannte Unternehmen sich dort registrieren. Selbst große Staatsmänner und Frauen wie Barack Obama oder Angela Merkel nutzen das Web 2.0, um ihre Facebook Fans auf dem Laufenden zu halten und ihre Popularität zu steigern. Für den einfachen Nutzer ergibt sich jedoch dass Problem, dass er sich oftmals nicht sicher sein kann, ob es sich um die offizielle Facebook Präsenz der öffentlichen Person oder des Unternehmens handelt oder ob er einem Fake aufgesessen ist. Das will der Konzern nun ändern und führt die Möglichkeit ein, Facebook Seiten zu verifizieren – Präsident Obama hat dies bereits getan.

Als Merkmal dient ein Blaues Häckchen auf weißem Grund, also ein kleines Symbol auf Profil und Profilbild, das sich nahtlos in die Oberfläche einfügt. Facebook wolle die Verifikation zunächst nur einem kleinen Kreis von Politikern, Prominenten, Journalisten, bekannten Marken und anderen Personen zugänglich machen, ohne dass diese die Möglichkeit haben, selbst einen Antrag zu stellen. Für normale Nutzer oder Promis, die Facebook als weniger wichtig erachtet, soll die Verifikation in absehbarer Zeit nicht zur Verfügung stehen, das Melden von gefaketen Seiten ist aber nach wie vor möglich und soll in Zukunft besser funktionieren.

Mit diesen Maßnahmen zieht Facebook nach, Twitter und Google+ verifizieren die Profile berühmter Persönlichkeiten bereits und haben gute Erfahrungen mit dem System gemacht. Trotz der Tatsache, dass verifizierte Seiten erst jetzt möglich sind, gab es Berichte, dass Seiten von öffentlichen Personen mit sehr vielen Likes oder Freunden schon seit längerem intern falsifiziert oder verifiziert wurden. Durch das neue System soll es nicht mehr möglich sein, offizielle und inoffizielle Profile zu verwechseln (z.B. gab es von Rocker Alice Cooper bis zur Einführung 3 Profile die sich sehr ähnlich sahen – nun ist das echte erkennbar).

Auch wenn man erst ab einem gewissen Rang eine verifizierte Seite zugesprochen bekommt und viele Anforderungen bzw. der ganze Verifikationsprozess als solcher nicht transparent für die Nutzer sind, geht Facebook einen Schritt in die richtige Richtung. Die Konkurrenz hat dieses System schon seit sehr langer Zeit eingeführt. weswegen es sich hierbei auch nicht um eine revolutionäre Neuerung handelt. In puncto Datenschutz scheint das Soziale Netzwerk damit aber weiterhin in die richtige Richtung zu gehen.

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