Samsung berät in Seoul über neue Formsprache – Design 3.0 für Galaxy, Note und Co.

samsung-berat-in-seoul-uber-neue-formsprache-design-3-0-fur-galaxy-note-und-coDer Smartphone Markt gehört Samsung, an dieser Tatsache lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt sehr wenig bestreiten. Gleichzeitig produziert der koreanische Hardwarehersteller erfolgreich Tablets, Notebooks und andere Geräte. Den erfolgreichen Flaggschiff Modellen der Galaxy S Reihe wird im Vergleich zu Produkten von Herstellern wie HTC oder Apple immer wieder vorgeworfen, dass der verwendete Kunststoff im Vergleich zu Aluminium und Glas billig wirke. Obwohl Samsung mit Plastik als Werkstoff einige Vorzüge begründen kann (bruchsicher, leichter zu reparieren, leichter, schneller zu produzieren, etc.) stimmt es, dass die Produkte des Herstellers nicht besonders wertig aussehen. Aus diesem Grund besprachen die führenden Mitarbeiter des Konzerns unter Co-SEO J.K. Shin in Seoul eine neue Designlinie, das Design 3.0.

Laut J.K. Shin lege man besonderen Wert darauf, dass der Kunde Produkte direkt als Samsung Produkte identifizieren können müsse, dass diese Geräte ästhetisch und zweckmäßig seien und dass die neuen Modelle Werte schaffen und zu den Nutzern sprechen sollten. Konkrete Pläne, wie das neue Design 3.0 aussehen sollte oder ob man die kommenden Galaxy und Note Modelle bereits mit einem gänzlich anderen Design auf den Markt bringen wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Von dem Seoul Meeting hinter verschlossenen Türen drangen wenige Informationen nach außen.

Interessanter ist, was Samsung in letzer Zeit verlauten ließ: einerseits wolle man sich den Wünschen der Kunden anpassen, andererseits gab es erst kürzlich Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens, dass man in Zukunft verstärkt auf Edelstahl setzen werde. Ob nun Aluminium wirklich besser ist, als Plastik kann abschließend wohl nicht geklärt werden, da es den perfekten Smartphone oder Tablet Baustoff nicht gibt und auch nicht geben wird, aber die Bemühungen deuten zumindest daraufhin, dass man das vielfach als langweilig bezeichnete Design nun umfassend überarbeiten wird.

Vermutlich wird man vor 2014 keine neuen Geräte mit dem Design 3.0 sehen und wie konsequent es letztlich umgesetzt wird und inwieweit es sich nur um PR Gewäsch handelt, ist ebenfalls nicht absehbar. Wie genau die neue Formsprache und die Integration von Software und Benutzeroberfläche miteinander harmonieren werden, dürfte ebenfalls spannend zu sehen sein. Bis zur Einführung des Samsung Galaxy S5 als neues Flaggschiff werden wir uns vermutlich noch gedulden müssen.

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