Die Zukunft von Android: Google Play Games wird auf der kommenden I/O gezeigt

Google Play Games (C) Android Police

Google Play Games (C) Android Police

Die Google I/O (vom 15. bis 17. Mai in San Francisco), die Hausmesse des gewaltigen Konzerns, ist eines der am meisten erwarteten Events des Jahres, bei dem man auch für Android einige Neuerungen präsentieren wird. Gezeigt werden soll dort auch die neue Plattform Play Games, über die wir bereits in der Vergangenheit spekulierten. Die ersten Leaks offenbaren bereits interessante Funktionen.

Entdeckt werden konnten die Gaming Plattform in einer Google Playstore Version mit der Kennung 3.1.36, aktuell ist die 3.0.27, weswegen es nicht unwahrscheinlich ist, dass neben Play Games weitere Veränderungen des App Stores stattfinden.

Konkret soll die neue Software dazu führen, dass die Spieler untereinander viel stärker vernetzt sind: so führt Google eine Möglichkeit zum In-Game-Chatting ein, erlaubt das Speichern von Spielständen in der Cloud (was besonders gut für Nutzer mit mehreren Geräten ist), soll sich um das komplette Matchmaking für Multiplayerpartien kümmern, freischaltbare Achievements bereithalten und die Einbindung von Google+ bieten, über die man genau steuern kann, wer von den Kontakt einem Einladungen und Nachrichten senden darf. Über weitere Features wie Gruppen-Spiele oder Ranglisten kann derzeit nur spekuliert werden, am Mittwoch weiß man mehr. Die Frage, ob Google Play direkt für alle Android Spiele zugänglich ist, oder die Entwickler nachbessern müssen, sollte dann ebenfalls geklärt werden.

Weiterhin hat Sundar Pichai, der derzeitige Android Chef und Nachfolger von Andy Rubin, in einem Interview exklusiv über die Zukunft von Android gesprochen. Zunächst stellt er ausdrücklich klar, dass es in nächster Zeit keine Verschmelzung von Android mit Chrome OS geben wird, wie viele befürchtet hatten. Darüber hinaus macht er auch klar, dass Projekte, die wie Facebook Home oder die modifizierte Android Version, die Amazon nutzt, tiefe Eingriffe in das System vornehmen, auch in Zukunft kein Problem darstellen werden. Daneben stellt er sicher, dass sowohl die Nexus-Reihe als auch die Chromebooks weiterhin fortgeführt würden und dass man die Qualität von Updates beider Systeme verbessern wolle.

Am interessantesten ist, auch im Zusammenhang mit Play Games, was er zu der diesjährigen I/O sagte, die soll nämlich ganz anders werden, als in den vergangenen Jahren, soll sich nicht mit neuen Releases, großen Versionssprüngen oder neuen Geräten beschäftigen. Vielmehr will man sich diesjährig auf die Entwickler konzentrieren und ihnen Werkzeuge geben, um bessere Anwendungen zu erstellen. Eine durchaus begrüßenswerte Idee, denn Android ist als Plattform zwar ausgereift, in vielen Bereichen fehlen aber Anwendungen, die sich professionell nutzen lassen oder ein wirkliches  Kaufargument darstellen.

Alles in allem darf man gespannt sein, was genau wir auf der I/O morgen alles zu sehen bekommen werden, aber Google Play Games scheint schon einmal eine spannende Sache zu sein und könnte bei intelligenter Integration das Android Gaming revolutionieren. Nach den Interview mit Andy Rubin vermuten wir, dass es vielleicht weitere Dienste dieser Art gibt, die Entwickler für ihre Apps nutzen können.

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