Evernote will in das Hardware Geschäft einsteigen – Kooperation mit Livescribe ?

Evernote will in das Hardware Geschäft einsteigen - Kooperation mit LivescribeEvernote ist den meisten wohl dafür bekannt, die erfolgreichste Notizanwendung auf dem Markt zu vertreiben, die dank Synchronisation mit Cloud mittlerweile auf fast jedem Endgerät läuft und dennoch überall aktuell bleibt.  Was nach Meinung von Firmenchef  fehlt ist aber offensichtlich die passende Hardware, denn anders ließe sich nicht erklären, wieso ihm zu diesem Projekt einige Worte herausgerutscht sind. Aufgrund der Tatsache, dass Evernote sich dem schnellen Erstellen von Notizen widmet, ist davon auszugehen, dass man entweder eine besondere Art von Smartpen oder ein eigenes Tablet plant.

Der Aussage Phil Libins nach zu urteilen wolle man die Evernote Hardware zunächst nur designen und von anderen Herstellern fertigen lassen, in einigen Jahren aber die komplette Kontrolle über die Produktion haben. Die Informationen entstammen einem Interview mit IDG, weswegen man sie durchaus als gesichert betrachten darf, obwohl im Verlauf des Gesprächs nichts weiter verraten worden ist.

Bereits in der Vergangenheit stellten die Macher der Notizanwendung in Kooperation mit dem Anbierter Moleskine ein intelligentes Notizbuch für 25€, dessen Inhalte man mit einer speziellen App aufgrund der besonderen Linierung  des Buches direkt einscannen und im eigenen Nachrichtenaccount nutzen konnte.  Des weiteren arbeitet Evernote eng mit Livescribe zusammen, einem Hersteller für Smartpens, die zum Beispiel Sound zu den Notitzen aufnehmen, sich direkt mit der Cloud abgleichen lassen oder auch ein SDK für zusätzliche Apps boten. Könnte man diese Funktionalität erweitern oder ein Tablet bereitstellen, dass auf dieser Grundidee aufbaut und günstig ist, dann werden wir schon bald mit der Produktion gewinnen.

Alles in allem klingt die Evernote Hardware gar nicht mal uninteressant, zudem viele Anbeter lange Zeit von einem mobilen Notizbuch träumen und weil Studenten schnell Notizen machen, aber auch keine Unsummen ausgeben wollen.  Interessant wäre es zum Beispiel auch, wenn die Hardware eine integrierte Schrifterkennung mitliefern würde oder die Funktionalitäten des Stiftes so gut einbauen, wie es beim HTC Flyer der Fall war und wie es Samsung bei dem Galaxy Note umgesetzt hat.

 

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