Game Developers Conference – Facebook spricht von 250 Millionen Spielern und will das Angebot erweitern

Game Developers Conference - Facebook spricht von 250 Millionen Spielern und will das Angebot erweiternCasual Games oder auch Social Games sind Spiele für zwischendurch, die den Fokus darauf legen, sich mit anderen zu vergleichen, also die Spieler zu vernetzen, und die mittlerweile fester Bestandteil von Facbeook und Co. geworden sind. Nachdem Facebook Spiele im Jahr 2011 unter einer steigenden Ablehnung der Nutzer zu leiden hat, die häufigen Benachrichtigungen wurden von vielen als Spam empfunden, hat das Unternehmen auf der diesjährigen GDC (Game Developers Conference) beeindruckende Zahlen vorlegen können.

George Lee, der Produktmanager der Firma, erklärte, dass derzeit rund 250 Millionen Menschen aktiv, das heißt mindestens einmal im Monat, Casual Games spielen, was derzeit in etwa einem Fünftel der Facebook Nutzer entspricht, die täglich online sind. An installierten Spielen ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von rund 75% erkennbar, sodass die Anwendungen nicht nur für die Nutzer, sondern auch für die zahlreichen Softwareentwickler an Attraktivität zu gewinnen scheinen.

Trotz allem erklärte George Lee auf der Game Developers Conference, dass die Spiele nicht zum Kerngeschäft gehören, welches sich derzeit vor allem aus Timeline, Newsfeed und Social Graph (bzw. Social Search) zusammensetzt.  Daran wolle man auch an Zukunft nichts ändern, da die Casual Games derzeit vermutlich zu wenig zur Monetarisierung beitragen, 250 Millionen Spieler hin oder her. In den kommenden Monaten wolle man das Angebot dahingehend ausbauen, dass man In-App Käufe nicht nur über die Facebook Währung „Facebook Credits“, sondern über die jeweiligen Landeswährungen ermöglicht. Abseits dessen soll die Zahl verschiedener Genres steigen, wobei mehr Spiele entstehen sollen, die sowohl auf dem Smartphone respektive Tablet, als auch auf dem Desktop PC spielbar sind; die Grenzen zwischen mobil und stationär werden also auch in diesem Sektor immer weiter verschwimmen.

Das Geschäft mit Spielen und Anwendungen wird für Facebook immer wichtiger werden, daran lassen auch die auf der GDC vorgelegten Zahlen keinen Zweifel aufkommen. Allerdings fehlt es jedoch noch an breiter Akzeptanz und an der Bereitschaft, für den Service Geld zu bezahlen; zudem sind die meisten Facebook Spiele, da man sie nicht in nativen Programmiersprachen entwickeln kann, langsamer, als sie es als Smartphone App sind, hier besteht also Handlungsbedarf.

 

Tags: , , , , , , ,

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*

*