Einfach Aufmerksamkeit bekommen bei Facebook gegen Bares

Wer mit seinen eigenen privaten Statusmeldungen mehr Freunde erreichen will, der kann diese jetzt auch hervorheben lassen, natürlich gegen entsprechendes Entgelt. Bisher war dies lediglich den Unternehmen vorbehalten, aber auch für die privaten Nutzer des Netzwerks ist dies jetzt möglich.

Gegen Geld können die Statusmeldungen entsprechend hervorgehoben werden. Diese Funktion wird bei Facebook „Promoted Posts“ genannt. Bis jetzt ist diese Funktion lediglich in den USA von den dortigen Nutzern getestet worden. Jetzt scheint es auch hier soweit zu sein, dass die Funktion zur Verfügung steht, denn einige Nutzer in Deutschland berichten bereits über diese Funktion. Wahrscheinlich wird sie nach und nach eingeführt werden, so wie das auch bei der Chronik der Fall war.

Wer nun der Meinung ist, dass die eigenen Texte von zu wenigen Freunden aus der Liste gesehen werden, der kann gegen Bares die privaten Statusmeldungen jetzt so richtig prominent präsentieren. Wer diese Funktion nutzt kann auch hinterher feststellen durch ein bestimmtes Auswertungstool, wie stark die Steigerung der Aufmerksamkeit denn nun wirklich war. Die Steigerung in der Reichweite wird dann ausgegeben in Prozent.

Schon seit dem Mai diesen Jahres gibt es Nutzer, die von diesen speziellen Posts berichtet haben, aber erst Anfang des Monats Oktober gab es auch eine Bestätigung dazu, die Abhishek Doshi, Entwickler bei Facebook, im unternehmenseigenen Blog postete. Er schrieb, dass diese Hervorhebung eines Posts bewirke, dass dieser weiter oben präsentiert würde im Newsfeed. Allerdings machte er keinerlei Angaben zu irgendwelchen Preisen.

Verschiedene Tests unterschiedlicher Nutzer haben wohl ergeben, dass sich die Preise so um die fünf Euro pro Post drehen. Laut Facebook kommt es bei den Preisen wohl auch darauf an, in welcher Stadt sich der Nutzer befindet, zumindest wird die geographische Position genannt, und auch die Größe der Freundesliste scheint eine Rolle zu spielen. Dazu gebe es für die Berechnung auch noch einige weitere Faktoren, so Facebook.

Facebook gibt sich Mühe zu betonen, dass beide Produkte, also die gesponserten Meldungen von Unternehmen und die privaten Meldungen, völlig unabhängig voneinander sind. Dennoch ist es so, dass sie im Newsfeed eine Konkurrenz zueinander darstellen.

Facebook versucht zumindest sicherzustellen, dass diese neue Möglichkeit auch wirklich nur genutzt wird von Privatpersonen, daher ist es Nutzern, die mehr als 5000 Freunde haben und auch Abonnenten, nicht möglich, diese Beiträge hervorzuheben.

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