Die Google Aprilscherze 2012

Google Street Roo

In diesem Jahr war Google im Bereich Aprilscherze besonders kreativ: Zahlreiche Falschmeldungen im seriösen Gewand des Internetgiganten ließen die Nutzer zunächst stutzen und sich dann köstlich amüsieren.
Google Australien stellte „Google Street Roo“ vor. Da einige Gebiete in Australien nicht mit den Street View-Fahrzeugen zu erreichen seien, wolle man die dort lebenden Känguruhs mit entsprechenden Kameras für die Datenübertragung ausrüsten.

Das Team von Google Chrome überzeugte in einem Video mit der Idee, dass man ja nicht 50% seiner körperlichen Kapazitäten ungenutzt lassen müsse, indem man nur mit einer Hand eine Maus bedient. Zwei Hände – zwei Mäuse, das sei echtes Multitasking, so könne man zwei Kunden gleichzeitig Projekte vorstellen, ein Spiel spielen und gleichzeitig Mails abrufen oder einfach gleichzeitig zwei Spiele spielen, das spart Zeit. Auf dem geteilten Bildschirm hat man beides im Blick, man hat ja zwei Augen…

Multitasking ist auch der Vorteil von „Gmail Tap“: Da sich viele Nutzer von Smartphones von den vielen kleinen Tastenmit ihren mehrfachbelegungen überfordert fühlen, gab es eine Rückbesinnung auf den guten, alten Morse-Code. Zum Morsen einer SMS benötigt man lediglich zwei Tasten, und so entwickelte Gmail zunächst ein Zwei-Tasten-Keyboard, das dann zu einem Vier-Tasten-Keyboard optimiert wurde, damit man zwei SMS mit je zwei Tasten gleichzeitig schreiben kann. Kaum vorgestellt, schon Realität: Bei Google Play kann das Morse-Keyboard als App heruntergeladen werden.

Die Ankündigung von „Google Racing“ ließ das Herz der Rennsportfreunde höher schlagen. In Zusammenarbeit mit NASCAR soll demnach ein selbststeuerndes Google-Auto bei den Rennen mitfahren. Die Bilder der Testrennen zeigen den Fahrer, der beide Hände aus dem Fenster streckt.

Google Adwords weitet den Einzugsbereich aus: Mit Blick auf die Zukunft lässt sich Werbung auch schon im Bereich anderer Planeten unserer Galaxie platzieren um ein Unternehmen zu etablieren und den ROI zu erhöhen. Mit „Planetary targeting“ kann man sich früh die Marktanteile des nochmals ausgeweiteten Internets sichern, und Google Adwords schlägt sogar Nachbarplaneten vor, die eventuell für die eignene Kampagne geeignet sein könnten.

Bei der Google-Tochter YouTube konnte sich der geneigte Videofan am 1. April über eine DVD-Sammlung mit allen jemals eingestellten Videos freuen. Vor einer Bestellung möge bedacht werden, dass die Lieferung 175 LKWs voller DVDs umfasst.
Auch kreativ, wenn auch nicht von Google selbst produziert, war die Startseite von Google Nigeria: Dort wurde zur Eingabe der Kontonummer im Suchschlitz aufgefordert, die Such-Schaltfläche war mit „Suche nach Erbschaft“ beschriftet.

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