Suchmaschinenoptimierung weiterhin wichtigster Faktor

 Ob mit Shop oder ohne: Wer im Internet gefunden werden will, sollte zukünftig auch weiterhin auf Suchmaschinenoptimierung (SEO) setzen. Zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin in Zusammenarbeit mit dem SEO-Spezialisten Barketing.

In der Erhebung wurden die 500 größten und relevantesten Unternehmen der deutschen Onlinewelt zu ihren Online-Marketing-Maßnahmen befragt. Aus deren Erfahrungswerten lassen sich Prognosen, Trends und zukünftige Konzepte realitätsnah ableiten.
90% der befragten Unternehmen setzen SEO ein und 58,9% erwarten sogar eine weiter zunehmende Bedeutung der Suchmaschinenoptimierung für das Online-Geschäft.
Im Ranking der Marketing-Maßnahmen liegt das Suchmaschinenmarketing (SEA) auf Platz 2, gefolgt von Email-Marketing und Affiliate Marketing.
Der Stellenwert von Social Media Marketing, Bannerwerbung und Mobile Marketing dagegen wird eher als gering eingeschätzt. Noch!
Wenn man bedenkt, dass hier die Top 500 der Online-Unternehmen befragt wurden, kann man sich vorstellen, welches Potential da noch schlummert. Zwar ist inzwischen bis hin zum kleinsten Onlineshop bekannt, dass Suchmaschinenoptimierung unverzichtbar ist, darüber hinaus erstreckt sich aber oft ein breites Feld von Unkenntnis oder unsicherem Halbwissen. „Viel hilft viel“ ist nicht gerade die beste Strategie auf dem Weg zu den vorderen Plätzen.
Beispiel Social Media Marketing: Man mag von diesem noch recht jungen Instrument als Marketing-Maßnahme gehört haben und möchte es auch gern einsetzen, doch nur „dabei“ sein ist nicht alles. Social Media Marketing lebt vom Austausch, von der Kommunikation mit dem Kunden, es muss Anreize bieten und zu Empfehlungen anregen. Allein eine Präsenz auf Facebook einzurichten ist nicht genug, sondern lediglich der erste Schritt.
Unternehmen müssen sich darüber im Klaren sein, dass Marketing-Maßnahmen im Onlinegeschäft nicht nebenbei betrieben werden können, dazu braucht es Fachleute und ganz besonders ein stimmiges Konzept, das zu dem jeweiligen Unternehmen passt.
Das A und O ist eine optimierte Zielseite, und schon daran scheitern viele Kleinunternehmen. Alle anderen Maßnahmen sollten möglichst passgenau zugeschneidert werden. Social Media- und Email-Marketing soll nicht nerven, sondern potentiellen Kunden einen Mehrwert bieten. Wer also nicht regelmäßig etwas Neues, Interessantes, Anregendes zu sagen hat, sollte sich hier besser bedeckt halten und eher in solide Suchmaschinenoptimierung investieren.
Der Wille scheint vorhanden zu sein: In besagter Studie gaben die Unternehmen an, die Budgets für SEO künftig aufstocken zu wollen. Fortbildungsmöglichkeiten der eigenen Mitarbeiter sollen ausgeweitet werden.
Bei der Wahl der Fachleute verlassen sich Unternehmen in erster Linie auf Empfehlungen und Referenzen, Zertifikaten steht man eher misstrauisch gegenüber.
Auch in Zukunft wird SEO sich stets flexibel dem schnellen Wandel und Fortschritt des Marktes anpassen können, eine Vernachlässigung dieses Bereiches ist beinahe als sträflicher Leichtsinn zu bezeichnen.

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