Asus Padfone: Der Alleskönner

© Asus

Smartphone, Tablet und Netbook in einem: Mit dem Padfone ist es Asus gelungen, sich aus der Masse des Angebots beim Mobile World Congress 2012 in Barcelona hervorzuheben und großes Aufsehen zu erregen. Besonders Freunde technischer Gimmicks könnten ihre helle Freude an den pfiffigen Ideen des Padfones haben:

Da ist zunächst einmal das Smartphone mit dem Android-Betriebssystem 4.0 Ice Cream Sandwich als „Kopf“ des Systems, in dem auch alle Daten gespeichert werden.
Teil 2 ist ein Tabletgehäuse mit einer rückwärtigen Klappe, in die das Smartphone eingelegt und angedockt werden kann.
Voilá, aus dem Smartphone wurde ein Tablet! Alle Daten und Funktionen des kleinen Bruders finden sich auf dem größeren Bildschirm wieder.
Teil 3 der Padfone Station ist eine Tastatur, die das Smartphone/Tablet in ein Netbook verwandelt, kompakt, leistungsstark und überaus praktisch zum Arbeiten unterwegs.

Aber was, wenn nun das eingelegte Smartphone bimmelt und man einen Anruf entgegen nehmen muss?
Die elegante Lösung: Man greift zum Stylus und telefoniert mit dem Stift, der die Funktion eines Bluetooth-Headsets beinhaltet. Zeichnen und schreiben kann man damit auch, seitdem das Galaxy Note Smartphone den Stift wieder gesellschaftsfähig gemacht hat, weiß man ihn nun durchaus zu schätzen. Für Zeichnungen, Notizen oder Kommentare auf Fotos ist ein Stift den Fingern vorzuziehen.

Damit sorgte Asus beim Mobile World Congress für ein echtes Highlight, da die Messe ansonsten wenig Neues, sondern mehr Verbesserungen von schon eingeführten Geräten zeigte. Mit dem Stift am Ohr zu telefonieren ist eben auch ziemlich besonders.

Das Smartphone der Padfone Station ist mit einem 4,3-Zoll-Display normal dimensioniert, das Tabletgehäuse vergrößert dann auf eine 10,1 Zoll-Diagonale mit höherer Auflösung (1280 x 800 Pixel) und längerer Akkuleistung, und zwar im laufenden Betrieb und ohne Verzögerung. „Dynamic View“ heißt dieses Verfahren, das Asus sich patentieren ließ.

Das Display ist mit robustem Gorilla-Glas ausgerüstet, besitzt Antennen für WLAN, GPS und Mobilfunk und hat auf der Vorderseite eine Kamera für Videokonferenzen. Die eigentliche und bessere Kamera sitzt im Smartphone, kann aber auch verwendet werden, wenn sich dieses im Tablet befindet, denn dafür weist die Geräterückseite exakte Aussparungen auf.

Smartphone und Tabletgehäuse bilden zusammen die eigentliche Station, die Tastatur und der Stylus werden als Zubehör erhältlich sein, damit der Einstiegspreis nicht gleich zu hoch ausfällt.
Apropos Preis: Der ist leider noch nicht bekannt und dürfte ausschlaggebend dafür sein, wie der neue Allrounder zum Marktstart im April 2012 angenommen wird.

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