Jetzt droht Apple die Niederlage gegen Samsung – vielleicht bald das Galaxy Tab im Laden

Zwischen Apple und Samsung gibt es schon seit recht langer Zeit einen heftigen Streit um das Samsung Galaxy Tab 10.1. Im September diesen Jahres hat das Landgericht in Düsseldorf entschieden, dass dieses Tab in Deutschland nicht in den Verkauf kommen darf. Der Grund ist, dass die Ähnlichkeit mit Apples iPad zu groß sein soll. Anders sieht es jetzt aber mit dem Nachfolger dieses Modells aus. Das Gericht ist der Meinung, dass dieses Nachfolgemodell wohl recht gute Chancen hat für einen Verkaufsstart in Deutschland, denn Samsung hat wohl durch eine umfassende Umgestaltung dafür gesorgt, dass es jetzt genügend Unterschiede gibt und eine zu gravierende Ähnlichkeit nicht mehr vorhanden ist.

Am Donnerstag teilte das Landgericht mit, und zwar in einer vorläufigen Beurteilung, dass das neue Galaxy Tab 10.1N das, so wörtlich, „zugunsten der Firma Apple hinterlegte Gemeinschaftsgeschmackmuster nicht verletzt“. Von Samsung wurde unter anderem der Rand dieses flachen Rechners verbreitert. Dazu wurde er dann auch gleich mit Lautsprechern in Schlitzform ausgestattet, und diese unterbrechen dann die sonst so glatte Oberfläche. Außerdem wurde auch der Schriftzug von Samsung viel deutlicher sichtbar gemacht. Für ein Verbot dieses Tablets gebe es auch keinen Grund aus wettbewerbsrechtlichen Gründen. Somit sieht es so aus, dass der Verkauf des Rivalen des iPads in deutschen Landen nun wohl nichts mehr im Weg steht. Allerdings werden die Fans von Samsung noch bis zum 9. Februar des nächsten Jahres warten, weil erst dann die endgültige Entscheidung verkündet werden wird.

Der Streit um das Galaxy Pad wird nicht nur in Deutschland geführt, sondern zieht sich auch um die ganze Welt. In Australien war es so, dass ein dortiges Gericht zum Ende des Novembers das Verkaufsverbot aufhob für das Galaxy Tab 10.1. Dort darf der Rivale vom iPad nun endlich verkauft werden. Vielleicht ist dieses Tablet auch bald in Deutschland zu haben.

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