Google Tablet kommt 2012

Google Tablett Innerhalb der nächsten sechs Monate will Google ein eigenes Tablet auf den Markt bringen, teilte der Google-Aufsichtsratchef Eric Schmidt in einem Interview mit einer italienischen Zeitung mit.

Bisher werden Android-Tablets nur von Googles Hardwarepartnern vermarktet, nun steigt Google selbst ein und kündigt ein Tablet von höchster Qualität unter eigenem Namen an.

„In der mobilen Kommunikation, auf dem Smartphonemarkt werden Sie die brutale Konkurrenz zwischen Apple und Google erleben. Das ist Kapitalismus“, äußerte sich Schmidt. Steve Jobs sei „der Michelangelo unserer Zeit“ gewesen und habe Weitsicht bewiesen, indem er das Potential des Tablets erkannte.

In Jobs‘ Biografie werden übrigens weniger moderate Töne angeschlagen, dort wird das Betriebssystem Android von Google schlichtweg als großer Diebstahl bezeichnet.

Der mobile Markt ist schwer umkämpft, die Gerichte werden zurzeit sehr bemüht. Apple hat kein Monopol auf Tablets, Facebook und Amazon planen eigene Smartphones, warum sollte Google sich nicht an einem hauseigenen Tablet versuchen?

Die breite Masse ärgert sich über das elitäre Getue von Apple-Kunden und darf sich sicherlich über ein Google-Tablet freuen, wenn es nach den unternehmenseigenen Richtlinien gestaltet wird: „Tue Gutes“ und „so schlicht/userfreundlich wie möglich“.

Eine offizielle Ankündigung des Unternehmens hat es zwar noch nicht gegeben, die Interview-Aussage von Eric Schmidt hat er sich aber kaum einfach ausgedacht. Nun köchelt die Gerüchteküche ein Süppchen zusammen: Darf man als Betriebssystem Android Ice Cream Sandwich erwarten? Wird es eine direkte Konkurrentin zu der vielumschwärmten Sprachsteuerung „Siri“ von Apple geben? Immerhin hat Google ja bereits eine eigene Spracherkennungs- und Übersetzungssoftware. Wenn da in den nächsten Monaten einige fähige Leute mit Hochdruck dran arbeiten, könnte durchaus etwas Taugliches dabei herauskommen.

Tablet-Rechner entwickeln sich inzwischen zum Massenprodukt, die Verkaufszahlen haben in diesem Jahr alle Prognosen übertroffen. Immer breitere Nutzergruppen reagieren auf immer günstigere Angebote. Der Trend dürfte noch eine Weile anhalten, allerdings auf Kosten der kleineren Laptops und Netbooks, die einen deutlich rückläufigen Absatz zu verzeichnen haben.

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