Jetzt startet der neue Internet Musikdienst Rara.com

Musik aus dem Netz ist sehr beliebt, das ist nichts Neues. Kein Wunder also, dass es für die großen Anbieter wir Pandora und Spotify immer wieder neue Konkurrenten gibt. Jetzt gerade startet wieder einer dieser Streaming-Anbieter. Rara.com heißt der neue Herausforderer, der diese Woche einen internationalen Start hinlegen wird. Im Laufe der Woche werde dieser Abo-Service in 23 Ländern, darunter auch Deutschland, verfügbar sein, so teilten dies die Betreiber am heutigen Dienstag mit.

Dieser Musikdienst biete den Zugang zu momentan rund zehn Millionen Titeln an, und hier sind alle großen Plattenfirmen vertreten. Die Macher hinter diesem Portal sind die Gründer, die auch den britischen Dienstleister Omnifone an den Start gebracht haben. Dieser betreibt webbasierte Musik-Plattformen, und zwar im Auftrag von Firmen wie Research in Motion und auch Sony. Auch die Infrastruktur vom neuen rara.com wird davon gestellt.

Die Nutzer können bei diesem Dienst die Musik mittels der Internetverbindung auf das jeweilige Gerät streamen. Regulär kostet der Zugang zu rara.com um die fünf Euro im Monat, will man allerdings mobile Geräte nutzen, werden dafür dann 10 Euro fällig. Für die ersten drei Monate ist allerdings vorgesehen, dass der normale Dienst für einen Euro zu haben ist, und die mobile Variante für zwei Euro.

Rara.com war in der Lage, Lizenzvereinbarungen zu treffen mit den größten Musikkonzernen der ganzen Welt, wie Universal Music, Sony, Warner Music und auch EMI. Auch einige andere Labels stellen für diesen Musikdienst das eigene Angebot zur Verfügung. Dies erklärte das Unternehmen nun. Zudem seien auch Vereinbarungen getroffen worden mit den Verwertungsgesellschaften, darunter in Deutschland auch die Gema.

Für´s Erste wird von diesem Dienst zunächst einmal Nordamerika und auch Europa ins Visier genommen. Dazu gehören beispielsweise Frankreich, Deutschland, Spanien, die USA, Mexiko und auch Kanada. Rara.com kann auf jedem PC genutzt werden, und auch auf Smartphones mit dem Android-System sowie dem Apple iPhone. Helfen bei der Verbreitung soll auch eine Kooperation mit Hewlett-Packard, dem weltgrößten Hersteller von PCs. Der Konzern wird rara.com auf den meisten Computern installieren, die in Europa verkauft werden.

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