Der Angriff auf Foursquare – Facebook angelt sich Gowalla

Eigentlich hat Facebook ja bereits seinen ganz eigenen Check-in-Dienst. Aber gegen das beliebte Foursquare konnte Facebook bisher gar nicht ankommen, besonders in den USA bekamen sie kein Bein auf den Boden. Nun hat sich Facebook einen Klon von Foursquare zugelegt, und zwar Gowalla.

Natürlich wird zunächst einmal wieder nicht über Preise gesprochen, und was es Facebook kosten wird, diesen Dienst zu kaufen, das ist noch nicht bekannt. Zudem wurde auch die Nachricht von einer Übernahme dieses Konkurrenten von Foursquare bislang auch noch nicht bestätigt. Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, sich diesen lokalisierten Check-in-Dienst zu sichern, und zwar aus dem Grunde, weil auch Facebook selbst eine solche Check-in-Funktion betreibt.

Der US-Nachrichtensender CNN soll Informationen haben, nach denen der Großteil der Mitarbeiter von Gowalla eingegliedert werden soll in die Organisation von Facebook. Auch der Gründer von Gowalla, Josh Williams, soll dann am Firmensitz in Palo Alto tätig sein. Zudem werden wohl auch die neuen Mitarbeiter eingesetzt, um die Facebook Timeline weiterzuentwickeln. Für die Entwickler wurde diese bereits geöffnet, und sie soll dann nach und nach für alle mittlerweile 800 Millionen Nutzer des Netzwerks Facebook freigeschaltet werden.

Seit dem Sommer des Jahres 2010 gibt es nun den Lokalisierungsdienst von Facebook, Places. Darüber können die Mitglieder dann an verschiedenen Orten einchecken und ihren Kontakten denn ihren Aufenthaltsort mitteilen. Auch Foursquare geht es nicht gerade schlecht, mittlerweile wird dieser Check-in-Service auf gute 600 Millionen US-Dollar geschätzt.

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