Das neue Motorola Razr: Schlank, schnell, smart, hart

 Klotz am Bein muss nicht sein: Das neue Motorola Razr ist das derzeit schlankste Smartphone auf dem Markt und trägt mit nur 7 mm wahrlich nicht auf.

Sorgen um die Zerbrechlichkeit muss man sich trotzdem nicht machen, denn Motorola hat die filigrane Technik mit einem wirkungsvollen Schutz umgeben. Das Gehäuse wurde mit Kevlar-Fasern und Corning Gorilla Glas verstärkt und mit einer schmutz- und wasserabweisenden Beschichtung versehen. Es ist daher äußerst stoß- und kratzfest, und selbst ein überraschender Platzregen oder eine umgest0ßene Kaffeetasse bedeuten nicht gleich das Aus für das Gerät. Wohlgemerkt, es ist wasserabweisend, nicht wasserdicht, Duschtauglichkeit ist also nicht gegeben.

Mit der 8 Megapixel-Kamera auf der Rückseite lässt sich alles bildlich festhalten, was festgehalten werden muss. Die Bildqualität liefert scharfe, detailgenaue Aufnahmen auch ohne extra Kamerataste. Für Live-Dokumentationen in HD steht die Frontvideokamera zur Verfügung, an der nichts auszusetzen ist, nicht einmal, dass sie das Razr oben um 2,3 mm verbreitert. 2,3 mm sind im wahrsten Sinne des Wortes kaum bemerkenswert. Über die vorhandene Micro HDMI-Schnittstelle ließen sich Bilder und Videos auch auf den Fernseher übertragen, aber erst, nachdem man sich ein passendes Kabel beschafft hat, das liegt nämlich bedauerlicherweise nicht bei.

Das Super AMOLED Advanced Display liefert kräftige Farben, trotz der nicht umwerfenden Auflösung von 960 x 540 Pixel ist die Darstellung äußerst scharf und absolut zufriedenstellend. Damit bedient man sich auch gern der kostenfreien App „Motocast“ von Motorola, mit der sich Inhalte vom PC wie Dokumente, Videos oder Bilder direkt auf das Razr streamen lassen, ohne den Speicher zu strapazieren.

Außer schlank und stark ist das Motorola Razr auch noch schnell. Mit einem 1,2 GHz Dual Core-Prozessor arbeitet das Smartphone effektiv zügig und ohne Verzögerungen.

Wie smart ein Smartphone sein kann, belegen die „Smart Actions“, die dem Nutzer das Gefühl vermitteln, das Razr denke mit. Bis zu 16 individuelle Regeln lassen sich je nach Standort oder Uhrzeit eingeben, um sinnvolle Unterstützung zu leisten. Beispielsweise lässt sich festlegen, dass bei niedrigem Akkustand automatisch alle Energiefresser wie WLAN, Bluetooth oder GPS abgeschaltet werden, oder dass die Klingeltonlautstärke  stets während der Arbeitszeit heruntergefahren wird. Mit den Smart Actions soll das Motorola Razr zu einem persönlichen, wenn auch wortlosem, Assistenten werden.

Zurzeit wird das Motorola Razr mit Android 2.3.5 ausgeliefert, ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich ist aber für das Frühjahr 2012 vorgesehen. Wie bereits bekannt ist, steht Google derzeit in Übernahme-Verhandlungen mit Motorola, die Aktionäre haben schon mit überwältigender Mehrheit zugestimmt. Als Motorola-User wird man daher sicherlich in Zukunft den Vorteil haben, bei den jeweiligen Updates in der ersten Reihe zu stehen.

 

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