Sony Ericsson Xperia mini pro

Sony Ericsson Xperia mini pro Mit einem stimmigen Preis-Leistungs -Verhältnis kann das kleine, aber feine Sony Ericsson Xperia mini pro locker mit der Konkurrenz auf dem Smartphone-Markt mithalten. Ausgestattet mit einer texterfreundlichen Qwertz-Tastatur und einem zuverlässig ansprechenden Touchscreen ist das Xperia mini pro ein voll alltagsfähiges Smartphone.

Ein kräftiger 1 GHz-Prozessor und das Android-Betriebssystem 2.3 Gingerbread geben keinen Anlass zur Klage. Webseiten werden zügig geladen, per WLAN in etwa sechs Sekunden, per HSDPA  nur unwesentlich länger. Etwa acht Sekunden benötigt das System für die Standortsuche per GPS. Mit solchen Zeiten kann man völlig zufrieden sein, da lassen andere Smartphones deutlich länger auf sich warten.

Und es geht immer noch besser: In den nächsten Tagen wird ein Update auf Android 2.3.4 verfügbar sein, das eine optimierte Facebook-Integration mit sich bringt und auch Video-Chats über Google Talk ermöglicht.

Die UX-Bedienoberfläche vom Sony Ericsson stellt die vier Ecken des Startscreens zur individuellen Belegung mit Buttons zur Verfügung, so dass der schnelle Zugriff per Touch auf häufig verwendete Funktionen gewährleistet ist. Generell kann man den 3 Zoll großen Touchscreen als willig bezeichnen, ob Blättern, Scrollen oder Tippen, die Eingaben werden zuverlässig und ohne lästige Verzögerungen angenommen. Die Farbintensität und die Kontraste sind nicht umwerfend, aber durchaus okay, bei direkter Lichteinstrahlung spiegelt allerdings die Glasabdeckung unerfreulich, da muss man sich halt ein wenig in eine optimalere Position drehen.

Die eingebaute 5-Megapixel-Kamera trübt den positiven Gesamteindruck des Sony Ericsson Xperia mini pro, da gibt es ganz klar bessere. Selbst Tageslichtaufnahmen sind in ihrer Qualität nicht bestechend, aber immerhin noch durchschnittlich. Wenn man sich einen günstigen Fiat Panda kauft, erwartet man aber auch nicht den Fahrkomfort eines Mercedes Benz, und bei vielen Nutzern ist die Qualität der Smartphone-Kamera nicht von höchster Priorität.

Dagegen bietet die Akku-Laufzeit Grund zur Freude, und um bei Autovergleichen zu bleiben: Der Akku läuft und läuft und läuft wie seinerzeit der alte VW Käfer.

Die Qwertz-Tastatur gleitet weich und trotzdem straff gefedert hervor, die Tasten haben einen optimalen Druckpunkt und eine leichte Wölbung, so dass auch Grobmotoriker sich immer zurechtfinden.

Klein und kompakt, aber keineswegs ein „Frauenhandy“, wie immer mal wieder behauptet wird. Mann muss es sich ja nicht in Pink, Türkis oder Weiß kaufen, in Schwarz kommt es durchaus männlich daher.

Die Abmessungen ergeben mit 92 x 53 x 18 mm ein praktisches Hosentaschenformat. Preislich bewegt sich das Sony Ericsson zurzeit um die 200 €, bei seiner Leistungsfähigkeit ein günstiger Kurs.

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